Page 21 - 14. Dübendorfer Jazztage "transalpin" 20-22 März 2025
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spricht sich mit uns ab. Er organisiert
            das Bluesige, wir decken den Rest ab.
            1996  finden  dann  die  ersten  Jazztage
             (Motto: «Romandie») statt. Sie werden
             zu einem veritablen Erfolg. 1998 erfin-
           den wir noch das Format "Pasta & Pia-
      no». Einheimische Pianisten spielen, wir kochen   Mareille Merck Larus Märtkafi/Subito 2021
      Pasta mit diversen Saucen, alles frisch vor Ort.
      Vorgängig gibts einen Salat und in der Pause das   uns treu, sind mit uns älter geworden und jung
      Dessert. Fast alles machen wir selbst.  geblieben.

      2003 wechseln wir mit Pasta & Piano ins Märtka-  2022  dann  noch  ein  Wechsel:  wir  gehen  ins
      fi. Wieder einmal ein Provisorium. Aber wir lieben   Quartier Zwicky. Das Subito Märtkafi wurde ab-
      es. Wo sonst gibt es eine professionelle Küche   gerissen.  Das  letzte  Konzert  mit  «Root Area»
      mit einem Interieur, das an eine gemütliche SAC-  setzte das Märtkafi ein letztes Mal in Ekstase.
      Berghütte erinnert. Nicht zu vergessen der Novi-  Die Suche nach einer neuen Lokalität hat die
      lon-Boden, ganz im Stil der 70er-Jahre gehalten.  zwei  Gründer  des  Jazzclubs  angetrieben.  Im
                                            Zwiback wurden sie fündig. Im Kulturraum finden
      Wir  beginnen,  in  der  Mühle  die  konzertanten   nun die Clubkonzerte statt, zehn Meter entfernt
      Abende zu veranstalten. Dabei besuchen uns die   wird im Zwiback getafelt, fast wie früher im Märt-
      Schweizer Stars mit internationalem Renommee   kafi der 3-Gänger mit dem Dessert in der Pause.
      wie George Gruntz, Ambrosetti, Humair, Känzig.
      Und mit Ray Anderson, Carla Bley, Renaud Gar-  Die  14.  Jazztage  stehen  vor  der  Tür  und  wir
      cia-Fons die internationalen Könner. Und dann   sind immer noch mit Elan dabei. Einiges hat
      sind noch unsere Dübendorfer, die immer wieder   sich geändert, die Szene ist anders geworden,
      gelungene Abende heranzauberten: Eamonn O   professioneller. Wir sind auf der nationalen und
      Malley mit seinem britischen Charme und Ziga-  internationalen Jazz-Landkarte ein kleiner, aber
      rette im Mund, Richard Lipiec mit seiner polni-  bekannter  Player  geworden.  Was  gleich  blieb:
      schen Akribie, Ruedi Bürge mit seiner stoischen   die Musiker und auch wir bleiben neugierig und
      Ruhe, Gabriel Zanoletti seiner Dampftruppe und   gwundrig. Denn es gibt so viel Neues, so viel
      natürlich unsere noch aktiven Musiker Rolf und   Junges, so viel Energie zu entdecken, dass ge-
      Chris. Sie alle halten uns bei bester Laune.  nug Power übrig bleibt, dass wir noch ein biss-
                                            chen weitermachen. Freuen wir uns auf weitere
      Das wichtigste jedoch: unser Publikum hat jeden   tolle  Konzerte,  ganz  nach  dem  Motto  «Musik.
      Wechsel  mitvollzogen.  Die  allermeisten  blieben   Ungekünstelt. Direkt.»












     Hildegunn Øiseth Quartet: 13. Jazztage Dübendorf und Pat & the Blueschargers beim openair 2024 in der Mühle.
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