Page 5 - 14. Dübendorfer Jazztage "transalpin" 20-22 März 2025
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Editorial





     Willkommen zu den 14. Jazztagen

     14. Dübendorfer Jazztage "transalpin" – 20. bis 22. März 2025, Obere Mühle

     Die Dübendorfer Jazztage stehen jeweils unter einem Motto, das den thematischen Rahmen
     für spannende musikalische Entdeckungen vorgibt. 2025 lautet das Motto «transalpin» und
     wirft einen Fokus auf die lebendige Musik- und Jazzszene unseres östlichen Nachbarn: Öster-
     reich. Dieses Land, dessen Topografie und Dialektvielfalt uns Schweizern ähnlich ist, inspiriert
     uns nicht nur durch seine kulturellen Leckerbissen und historischen Figuren – von Mozart über
     Schönberg bis hin zu Zawinul oder Falco –, sondern auch durch seine zeitgenössische kreative
     Melange aus Tradition, Moderne und künstlerischer Freiheit.
     Dass wir diese Musikerinnen und Musiker zu uns holen können, ist nur möglich, weil uns die Öf-
     fentlichkeit, die Wirtschaft und unsere Mitglieder, Namensgeberinnen und Namensgeber immer
     wieder grosszügig unterstützen. Und das seit Jahren. Und natürlich: weil wir nicht locker lassen.
     Ein vielfältiges Programm erwartet uns auf der geschichtsträchtigen Bühne des Obere-Mühle-
     Dachstocks, mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern wie Lia Pale, Anna Tsombanis,
     David Helbock, Schmack und Wolfgang Muthspiel. Einige sind dem Schweizer Publikum bereits
     bekannt, andere feiern hierzulande ihre Premiere – darunter Lia Pale, die sogar eine schweize-
     risch-österreichische Uraufführung präsentieren wird oder Schmack, die zum ersten Mal in der
     Schweiz auftreten.
     Frauen-Power ist erneut ein wichtiger Bestandteil der Jazztage. Neben Lia Pale begeistert die
     Saxophonistin Anna Tsombanis, die mit ihrer aussergewöhnlichen Band auftritt – ein Quartett mit
     zwei Kontrabässen, eine beeindruckende Konstellation.
     Einen ganz anderen Ansatz verfolgt David Helbock mit seinem Trio. Minimalistisch reduziert auf
     Piano, Schlagzeug und eine Bass-Ukulele, überrascht er mit einem ungewöhnlichen und faszi-
     nierenden Klang, der beim Konzert so richtig einfährt.
     Für eine Portion Energie und lautstarken Spass sorgt die Linzer Band Schmack. Sie findet
     zwischen stilistischen Stühlen ihren Platz. Diesen Umstand kostet sie auch genüsslich aus und
     kleidet Jazz auf lässige Art in ein Popkostüm. Dann noch der Kontrast zum Abschluss: Wolf-
     gang Muthspiel verzaubert mit seinem virtuosen Gitarren-Solospiel. Sein Einfluss auf zahlreiche
     Musiker und Gitarristinnen ist unbestreitbar, und wir freuen uns, die Jazztage 2025 mit diesem
     grossartigen Künstler gebührend zu beschliessen.

     Die Mischung aus Tradition, Experiment und musikalischer Vielfalt macht die diesjährigen Jazz-
     tage zu einem unvergesslichen Erlebnis – «transalpin» eben!








     Thomas Müller
     Christa Schenkel, Christine Witschi, Rolf Bender, Thomas Müller, Toni Lanzendörfer
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