Jazz in Dübendorf
10.06.26: 2 Beiträge
«Looty» nannte Queen Victoria den Pekinesen, der ihr zum Ende des Opiumkrieges als geraubte Beute aus dem chinesischen Kaiserpalast überbracht wurde. Nicht überliefert ist, ob der kleine Hund versucht hat, seine Ehre und die des chinesischen Imperiums durch Wadenbisse und gezielte Defäkation auf wohl ebenfalls geraubte Perserteppiche zu reetablieren oder sich der Überführung vom östlichen zum westlichen Adel opportunistisch ergeben hat. Wir hoffen Ersteres.
Das Looty Trio möchte spielen, aber nicht nur. Maulkörbe gibt es keine, von Leinen losgerissen wildern wir uns selber aus. Nicht nur Waden sind gefährdet, wir zielen gerne auch höher. Dabei plündern und schärfen wir unsere über Jahrzehnte angesammelten Werkzeuge: Vom Jazz-Skalpell bis zum Punk-Dampfhammer benutzen wir alles, was uns zwischen die Lefzen gerät, um Ketten sprengen und gegen protzige Paläste, entwürdigende Systeme und - nicht zuletzt - langweilige Musik anzubellen.
Vom Jazz-Skalpell bis zum Punk-Dampfhammer benutzen wir alles, was uns zwischen die Lefzen gerät, um Ketten sprengen und gegen protzige Paläste, entwürdigende Systeme und - nicht zuletzt - langweilige Musik anzubellen.
open-air!
Spätsommer-Frühherbst-Fest!
Kinimode ist mehr als Musik – es ist ein Erlebnis. Mit seinen unverwechselbaren Kompositionen und Arrangements lädt Dominik Flückiger dich ein, eine Klangwelt zu entdecken, die von der Vielfalt der Musik inspiriert ist. Hier trifft grooviger Fusion-Jazz auf feinsinnige, sentimentale Melodien. Mal elektrisiert die Energie und der Rhythmus, mal zieht ein stiller Moment alle Aufmerksamkeit auf sich.
Das Geheimnis hinter Kinimode? Eine einzigartige Besetzung erstklassiger Musiker, die den Sound mit ihrem virtuosen Können zu etwas ganz Eigenem machen. Jede Note, jeder Groove, jeder Klang erzählt eine Geschichte, die dich noch lange nach dem Konzert begleiten wird.
Kinimode ist mehr als Musik – es ist ein Erlebnis. Mit seinen unverwechselbaren Kompositionen und Arrangements lädt Dominik Flückiger dich ein, eine Klangwelt zu entdecken, die von der Vielfalt der Musik inspiriert ist.
Jazz in Dübi empfiehlt "Kulturmomente"
The Boss Ensemble ist ein Lausanner Duo, bestehend aus der Cellistin Fanny Balestro und dem Pianisten und Komponisten Julien Boss. Gemeinsam erkunden sie die Schnittstelle zwischen Jazz und zeitgenössischer klassischer Musik und verbinden Komposition mit Improvisation in einer sowohl poetischen als auch präzisen Ästhetik.
Ihre Musik ist gleichermassen von Kammermusik wie von modernem Jazz inspiriert, wobei Struktur und Freiheit subtil im Gleichgewicht stehen. Das Universum des Duos zeichnet sich durch einen organischen Dialog zwischen Cello und Klavier aus – zwischen der Flexibilität des akustischen Klangs und der architektonischen Strenge der Komposition.
Nach einem vielversprechenden Debütalbum, *Circuits hybrides* (2019, aufgenommen im Rainbow Studio in Oslo), setzt das Duo seine Reise mit einem zweiten Werk fort: *Le 251e jour*. Das Album wurde im März 2025 in den Bauer Studios in Ludwigsburg (DE) aufgenommen und erscheint auf dem Label Neuklang. Die Veröffentlichung ist für Freitag, den 27. Februar 2026 geplant, begleitet von einer öffentlichen Vernissage in der Galerie für zeitgenössische Kunst *Circuit* in Lausanne.
Introspektiver und expressiver als sein Vorgänger markiert *Le 251e jour* einen wichtigen Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung – geprägt von der Suche nach einer gemeinsamen Sprache zwischen Komposition, Klangfarbe und Spontanität.
The Boss Ensemble ist ein Lausanner Duo, bestehend aus der Cellistin Fanny Balestro und dem Pianisten und Komponisten Julien Boss. Gemeinsam erkunden sie die Schnittstelle zwischen Jazz und zeitgenössischer klassischer Musik und verbinden Komposition mit Improvisation in einer sowohl poetischen als auch präzisen Ästhetik.
jazz im kulturraum
Das tiefe musikalische Verständnis zwischen den drei Freunden und der Drang nach neuen Ideen führt die drei Helden über die stilistischen sowie spielerischen Grenzen hinaus. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – Maximum Mantis! #makingjazzsexyagain
Das tiefe musikalische Verständnis zwischen den drei Freunden und der Drang nach neuen Ideen führt die drei Helden über die stilistischen sowie spielerischen Grenzen hinaus. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – Maximum Mantis! #makingjazzsexyagain
jazz im kulturraum
Contemporary Jazz – irgendwo zwischen Tradition und Avantgarde. In Ihrer Musik dreht die «STARKGROUP» gekonnt an verschiedenen Rädchen des gepflegten Jazz und lässt diesen in einem andersartigen, aufpolierten und manchmal ungewohnten Kleid neu erschallen. Ihre Musik ist geprägt von intimem Zusammenspiel und schafft Raum für Unerwartetes. Auf der Bühne bewegen sich die jungen Musiker durch die abgründigen Täler und irren Berge ihrer Musik. Von balladeskem Flüstern kurz vor dem scheinbaren Nichts bis hin zu ekstatischen Wirbelwinden, bekommt das Publikum die geballte Ladung jugendlicher Spiel- und Experimentierfreude auf die Ohren. Die Kompositionen aus eigener Feder schaffen einen Nährboden für ebendiese Intimität und lassen die Zuhörerschaft eintauchen in das Hier und Jetzt.
Die Musik des jungen Quartetts lässt die virtuosen Klänge der Bebop- und Hardbop Tradition in einem modernen Kleid neu resonieren. Dabei bekommt das Publikum die geballte Ladung des (un)gepflegten Jazz, mit einer grosszügigen Prise Live Energie und dem intimen Zusammenspiel der Musizierenden auf die Ohren.
Seit über zehn Jahren prägt Sarah Chaksad mit ihren grösseren bis grossen Formationen die europäische Jazzszene massgeblich. Die Schweizer Alt- und Sopran-Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin wird für ihre Produktionen und Konzerte international gefeiert. Ihre Musik verbindet kompositorische Präzision mit emotionaler Tiefe, strukturelle Raffinesse mit klanglicher Offenheit.
Mit Sarah Chaksad AMELIA schlägt die Musikerin nun ein neues Kapitel auf. Chaksad's Kompositionen sind kraftvoll und zugleich feinfühlig, rhythmisch prägnant, melodisch durchlässig und reich an überraschenden Wendungen. Gerade dort, wo ihre sorgfältig gebaute Strukturen auf die Handschriften der einzelnen Musikerinnen und Musiker treffen – entfaltet die Musik ihre besondere Energie. Sie bekommt Flügel: sie atmet, verdichtet sich, öffnet Räume und entwickelt eine Intensität, die gleichermassen getragen wie vorwärtsdrängend wirkt.
Die aussergewöhnliche Qualität von AMELIA gründet nicht zuletzt in der individuellen künstlerischen Persönlichkeit der beteiligten Musikerinnen und Musiker. Der deutsche Saxophonist und Bassklarinettist Fabian Willmann zählt zu den profiliertesten Stimmen seiner Generation und überzeugt durch seine lyrische Ausdruckskraft, stilistische Offenheit und improvisatorische Tiefe. Der Schweizer Posaunist Andreas Tschopp vereint klangliche Wärme mit grosser Virtuosität und ist als Solist wie auch als Komponist weit über die Landesgrenzen hinaus gefragt. Der norwegische Pianist Espen Berg gehört zu den führenden Jazzmusikern Skandinaviens und begeistert mit seinem kreativen, energiegeladenen und zugleich hochsensiblen Spiel. Der Schweizer Kontrabassist Lukas Traxel ist eine prägende Figur der europäischen Jazzszene und verleiht der Musik mit seinem kraftvollen Ton und seiner melodischen Gestaltungskraft ein tragendes Fundament. Die deutsche Schlagzeugerin Eva Klesse zählt zu den bedeutendsten europäischen Jazzschlagzeugerinnen ihrer Generation; ihr facettenreiches, nuancenreiches Spiel besticht durch Präzision, Klangbewusstsein und grosse musikalische Sensibilität.
Seit über zehn Jahren prägt Sarah Chaksad mit ihren grösseren bis grossen Formationen die europäische Jazzszene massgeblich. Die Schweizer Alt- und Sopran-Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin wird für ihre Produktionen und Konzerte international gefeiert. Ihre Musik verbindet kompositorische Präzision mit emotionaler Tiefe, strukturelle Raffinesse mit klanglicher Offenheit. Mit Sarah Chaksad AMELIA schlägt die Musikerin nun ein neues Kapitel auf. Chaksad's Kompositionen sind kraftvoll und zugleich feinfühlig, rhythmisch prägnant, melodisch durchlässig und reich an überraschenden Wendungen.
... weitere Konzerte in Vorbereitung... stay tuned...
Infos zu "Jazz in Dübendorf"
Raiffeisenbank Zürich Flughafen
IBAN: CH15 8080 8007 5714 2174 6
rechtsklick zum Download des Einzahlungsscheins
Informations-Broschüre
Veranstaltungsorte
Wir veranstalten unsere schönen Konzerte an folgenden Lokalitäten :
Hier geniessen wir seit Mai 2022 unser "Food'n'Jazz"!
"Pasta & Piano" gibt es seit dann bekanntlich nicht mehr.
Wir freuen uns auf die Kochkünste des Zwiback-Bistros (stell dir vor: das 3-Gangmenu zu CHF 20.-, wie im Märtkafi!)
und die tollen Konzerte im Kulturraum, gleich nebenan.
Kulturlegi
Stöbere im Archiv von "Jazz in Dübendorf"
Geburtstage in diesem Monat
| Name | Land | Instrument(e) | Geburtstag | Auftritt(e) |
|---|---|---|---|---|
| Sebastian Strinning | Schweiz | Saxophone, Bassklarinette, Komposition | 01.06.1985 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Irène Schweizer | Schweiz | Piano | 02.06.1941 † 16.07.2024 | 3 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Urs Blöchlinger | Schweiz | Saxophone | 04.06.1954 † 03.03.1995 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Peter Erskine | Grossbritannien | Schlagzeug | 05.06.1954 | Kein Auftritt. |
| Rolf Bender | Schweiz | Bass | 07.06.1956 | 5 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Marc Stucki | Schweiz | Bassklarinette, Saxophon | 07.06.1978 | Kein Auftritt. |
| Alex Kirschner | Schweiz | Bass | 08.06.1965 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Feya Faku | Südafrika | Trompete, Flügelhorn | 09.06.1962 † 23.06.2025 | Kein Auftritt. |
| Malcolm Braff | Brasilien | Piano | 10.06.1970 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Marcel Waldburger | Schweiz | Keyboards | 14.06.1979 | Kein Auftritt. |
| Fredy Studer | Schweiz | Schlagzeug | 16.06.1948 † 22.08.2022 | 3 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Tom Varner | USA | Waldhorn | 17.06.1957 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Stephan Athanas | Schweiz | Bass | 17.06.1960 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Severin Graf | Schweiz | Bass | 19.06.1982 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Billy Drummond | USA | Schlagzeug | 19.06.1959 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Krischan Lukanow | Deutschland | Tenorsaxophon | 20.06.1980 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Jürg Grau | Schweiz | Trompete, Flügelhorn | 22.06.1943 † 20.03.2007 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Frank Rösler | Schweiz | Piano | 22.06.1967 | 8 Auftritte mit folgenden Bands: |
| George Gruntz | Schweiz | Piano, Kirchenorgel, Piano | 24.06.1932 † 10.01.2013 | 3 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Lukas Frei | Schweiz | Trompete, Flügelhorn | 24.06.1980 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Susan Weinert | Deutschland | Gitarre, Bass | 24.06.1965 † 20.03.2020 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Antonio Borghini | Italien | Bass | 25.06.1977 | 1 Auftritt mit folgender Band: |
| Joey Baron | USA | Schlagzeug, Komposition, Arrangement | 26.06.1955 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Philippe Kuhn | Schweiz | Piano, Synthesizer, Hammond-Orgel | 28.06.1976 | 3 Auftritte mit folgenden Bands: |
| Espen Berg | Norwegen | Piano, Komposition | 30.06.1983 | 2 Auftritte mit folgenden Bands: |